Landesstruktur
Kuba, die größte der Westindischen Inseln in der Karibik (und Platz 15 der größten Inseln der Welt), liegt südlich von Florida und östlich der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Die Zufahrt zum Golf von Mexiko verläuft im Norden und Südwesten der Insel durch die Floridastraße und die Straße von Yucatán. Im Osten ist Kuba von der Insel Hispaniola (Haiti/Dominikanische Republik) durch die Windward Passage getrennt, die den nördlichen Atlantik und das Karibische Meer verbindet. Nach Key West (Florida/USA) sind es 180 km, nach Cancún (Yucatán/Mexiko) 210 km, 140 km zu den Bahamas und 77 km zur Dominikanischen Republik. Havanna liegt auf einer ähnlichen geografischen Breite wie Assuan/Ägypten oder Kalkutta/Indien.

- Provinzen: (1) Isla de la Juventud, (2) Pinar del Río, (3) La Habana, (4) Ciudad de la Habana, (5) Matanzas, (6) Cienfuegos, (7) Villa Clara, (8) Sancti Spíritus, (9) Ciego de Ávila, (10) Camagüey, (11) Las Tunas, (12) Granma, (13) Holguín, (14) Santiago de Cuba, (15) Guantánamo
Landschaft
Der größte Teil der Insel ist Tiefland. Gebirge erheben sich nur im äußersten Südosten (Sierra Maestra), im südlichen Mittelteil (Sierra de Trinidad) und im äußersten Westen (Sierra Guaniguanico). Der höchste Berg Kubas ist der Pico Tuquino (Sierra Maestra, 1.974 Meter) . Die Südküsteste ist steil abfallendend,die übrigen Küsten flach und von zahlreichen Inseln und Korallenriffen umgeben. Die zahlreichen Flüsse sind meist nicht schiffbar. Der längste Fluß ist der Cauto (ca. 350 km), der in der Sierra Maestra entspringt und in die Bucht von Guacanayabo mündet. 22% der Gesamtfläche sind Schutzgebiete, einige sind sogar UNESCO-Biosphärenreservate.
Klima
Das Klima ist randtropisch unter dem Einfluß des Nordost-Passats. Die mittlere Jahrestemparatur liegt bei 27°C, die Niederschlagsmenge beträgt rund 1300 Milliliter. 60% davon fallen in der Regenzeit zwischen Juni und Oktober. Die beste Reisezeit liegt zwischen Oktober und Mai. Da ist es überwiegend trocken bei 25° und einer Luftfeuchtigkeit von 80%. Die Hurrikan-Saison reicht von Juni bis Oktober, gelegentlich gibt es auch Winterhurrikans.
Flora
Von den Savannen und dem tropischen Regenwald des Tieflands ist durch Rodung nur wenig übrig geblieben. Auf Kuba wachsen 100 Palmenarten, darunter die Königspalme. Insgesamt ist die Vegetation mit fast 7000 Pflanzenarten sehr üppig. Weitere Baumarten sind Mahagoni, Ebenholz, Guajakbaum, Blauholzbaum, Blutholzbaum, Rosenholz und Zeder.
Fauna
- Coco, der Nationalvogel Cubas
Wachsfigurenmuseum, Bayamo

Neben 137 Vogel- und 700 Fischarten gibt es Krokodile (allerdings meist nur noch in Aufzuchtstationen) sowie ungiftige Schlagen. Die größte ist mit rund 3 Metern die kubanische Schlankboa. Als sehenswert gilt die Meeresfauna mit tropischen Fischen, Barracudas und Riffhaien sowie Delfinen und Meeresschildkröten. Für den Menschen gefährliche Insekten sind die Sandflöhe und die als Überträger der Malaria bekannten Anophelesmücken.






