Fahne Falkland-InselnAntarktis-Reise: Falkland-Inseln — Stanley Umgebung

Das Kreuzfahrtschiff liegt etwa einen Tag auf Reede vor Stanley, so daß sich die Gelegenheit ergibt, mit einem Taxi die Landschaft („Camp”) zu erkunden. Der Ausflug nach Gypsy Cove bietet eine kurze Wanderung und einen Eindruck von der Landschaft der Ostfalklands.

Sehenswertes außerhalb Stanleys

Gypsy Cove

Gypsy Cove, etwa 15 Autominuten (6 Kilometer) von Stanley entfernt, ist ein malerischer Strand mit einem hübschen Rundweg, für den man etwa eine halbe Stunde benötigt. Hier bekommt man einen Eindruck von der Landschaft der Ostfalklands und kann Magellan-Pinguine und Robben sehen. Minenwarnungen erinnern an den Falklandkrieg, die Wege sollten nicht verlassen werden.

Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Gypsy Cove
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Januar 2016
Gypsy Cove, Minenwarnung
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Gypsy Cove
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Januar 2016
Gypsy Cove, Landschaft
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Gypsy Cove
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Januar 2016
Gypsy Cove, Yorke Bay
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)

Gypsy Cove ist ein Teil der Cape Pembroke Halbinsel und ein Naturreservat, das der Regierung der Falklands gehört. Kanonen aus dem Zweiten Weltkrieg erinnern an die Rolle zur Verteidigung von Port William, dem Außenhafen von Stanley.
Falklands Conservation

Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, MS Marco Polo
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Januar 2016
Gypsy Cove, MS Marco Polo auf Reede
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)

Schon rerlativ weit vom Anleger Public Jetty in Stanley liegt das Kreuzfahrtschiff MS Marco Polo auf Reede. Die Tenderboote benötigen für die Strecke etwa eine halbe Stunde.

Lady Elizabeth Shipwreck

Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Lady Elizabeth Shipwreck
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Januar 2016
Wrack der Lady Elizabeth
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)

Auf dem Weg nach Gypsy Cove kommt man am Wrack der Lady Elizabeth vorbei, die in der Whalebone Cove liegt. Die „Lady Elizabeth”, eine Dreimastbark mit Stahlrumpf, wurde 1879 in England gebaut. 1906 an einen norwegischen Reeder verkauft, segelte sie unter keinem glücklichen Stern: es kam immer wieder zu myteriösen Todesfällen an Bord, oder Besatzungsmitglieder verschwanden spurlos. 1912/13 geriet das Schiff auf der Fahrt von Vancouver nach Mozambique bei Kap Hoorn in einen schweren Sturm. Der Kapitän lief Stanley als Nothafen an. Etwa 15 Seemeilen vor dem Hafen lief die „Lady Elizabeth” auf eine Untiefe und drohte zu sinken, konnte Port Stanley aber gerade noch erreichen. Da sie nicht mehr seetüchtig war, diente sie viele Jahre als Lagerschiff für Kohle.
1936 riß sich das Schiff während eines Sturms los und wurde in die Whalebone Cove gespült, wo sie heute trocken als Wrack liegt. Iniativen, die „Lady Elizabeth” in ein schwimmendes Museum umzuwandeln, scheiterten immer wieder an den fehlenden finanziellen Mitteln.

Plym Shipwreck

Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Plym Shipwreck
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Januar 2016
Wrack der Plym
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)

Nicht weit entfernt von der Lady Elizabeth liegt die leichte Bark Plym im nordöstlichen Teil der Whalebone Cove. Sie wurde 1903 in Plymouth gebaut. 1930 lief sie in der Bucht auf Grund.

Totem Pole

Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Totem Pole
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Januar 2016
Totem Pole
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)

Der Totem Pole (Totempfahl) wurde 1982 von britischen Soldaten errichtet, um die Entfernung zu ihren Heimatorten anzugeben. Viele Besucher haben seitdem Schilder hinzugefügt, so dass der Pfahl jetzt zu Städten in aller Welt zeigt.

Whalebone Display

Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Whalebone Display
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Januar 2016
Whalebone Display
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)

Am Rückweg von Gypsy Cove am Rande Stanleys sollte man das Whalebone Display, eine private Präsentation von Walknochen und einer Wal-Harpune des Anti-Walfang-Aktivisten Mike Butcher, nicht versäumen.

Cape Pembroke

Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Cape Pembroke
Falkland-Inseln, Stanley-Umgebung, Januar 2016
Leuchtturm auf Cape Pembroke
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)

Für den östlichsten Punkt der Insel, etwa 11 km von Stanley entfernt, benötigt man etwas mehr Zeit, denn er ist nur zu Fuß erreichbar. An der Spitze der Halbinsel befindet sich eine Gedenkstätte für die „Atlantic Conveyor“, die 1982 während des Falklandkriegs versenkt wurde, sowie der Leuchtturm von Cape Pembroke. Im Museum kann man den Schlüssel für den Leuchtturm erhalten. Der Aufstieg auf den Turm wird mit einem grossartigen Ausblick belohnt. Leider war dafür keine Zeit.

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