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Marchfeld

Das Marchfeld ist mehr als der Gemüsegarten Wiens oder die Kornkammer Österreichs. Hier begann und endete die über 650-jährige Herrschaft der Habsburger. Hier verlor Napoleon Bonaparte seinen Mythos der Unbesiegbarkeit. Und hier stehen die Marchfeld-Schlösser.

Marchfeld, Windräder
Marchfeld, August 2019
Windräder im Sonnenuntergang
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)

1837 wurde im Marchfeld die erste Dampfeisenbahnstrecke Österreichs, die Kaiser Ferdinands-Nordbahn, zwischen Wien-Floridsdorf und Deutsch-Wagram in Betrieb genommen. Heute liefert die flache und windige Region elektrischen Strom aus Wind­rädern, 8% des österreichischen Mineralölbedarfs, aber eben auch Gemüse (Marchfelder Spargel!) und Getreide.

Marchfeld-Schlösser

Lage und Geografie

Das Marchfeld, eine Tegel- und Schotterebene, ist mit etwa 900 km² eine der größten Ebenen Österreichs. Ein Gebiet mit nur geringen Erhebungen von 143 bis 178 Metern Höhe. Es bildet den östlich an Wien grenzenden Teil Nieder­österreichs. Im Westen wird das Marchfeld durch den Bisamberg, im Norden durch das Weinviertler Hügellandes (etwa auf der Linie Hagenbrunn - Bockfließ - Prottes - Stillfried), im Osten durch die March und im Süden durch die Donau und ihren Auen (z. B. Lobau) begrenzt. Aus geologisch-landschaftsgeographischer Sicht gehören der 21. Bezirk (Floridsdorf, mit den Vororten Donaufeld, Floridsdorf, Jedlersdorf, Jedlesee, Leopoldau, Stammersdorf und Strebersdorf) und der 22. Bezirk (Donaustadt mit den Vororten Aspern, Breitenlee, Essling, Hirschstetten, Kagran, Kaisermühlen, Stadlau und Süßenbrunn) Wiens zum Marchfeld. Geologisch ist das Marchfeld die Nordhälfte des Wiener Beckens, das entlang der Donau etwa 60 Kilometer breit ist und nach Norden schmäler wird.
Politisch war das Marchfeld bis 1904 zur Gänze bei Niederösterreich. Seit der Rückgliederung von Gemeinden an Niederösterreich 1946/1954 ist das Marchfeld ungefähr deckungsgleich mit dem größeren, südlichen Teil des Bezirks Gänserndorf. In der offiziellen Vierteleinteilung Niederösterreichs (Waldviertel, Weinviertel, Industrieviertel, Mostviertel) gehört es zum Weinviertel. Das Marchfeld ist eine der 72 touristisch-regionalplanerischen Kleinregionen Niederösterreichs und umfasst 25 Gemeinden.
Das Marchfeld ist eine landschaftliche Grenzregion zwischen baltischer und pannonischer Zone, ursprünglich eine mit Sträuchern bedeckte Heide. Zwischen Gänserndorf und Oberweiden hat sich vereinzelt die ursprüngliche Heidelandschaft erhalten. Der Bereich steht unter „Pannonische Sanddünen“ und „Sandboden und Praterterrasse“ unter Schutz. Der Rußbach teilt, von Nordwesten kommend und bei Hainburg in die Donau mündend, als größtes Gewässer das Marchfeld [Deutsch-Wagram – Parbasdorf – Markgrafneusiedl – Leopoldsdorf im Marchfelde – Engelhartstetten].

Klima

Das Klima ist semi-arid beeinflusst: die Winter gewöhnlich kalt mit häufigem strengem Frost und beschränkter Schneedecke, die Sommer heiß und intermittierend trocken. Die durchschnittliche Jahresmitteltemperatur beträgt 9,6°C bei etwa 1.900 Sonnenstunden im Jahr. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt bei nur 500 bis 600 Millimetern.

Wirtschaft

Landwirtschaft - Kornkammer und Gemüsegarten

Bis zum 19. Jahrhundert wurde das Marchfeld von der Getreidewirtschaft dominiert. Intensiver Gemüsebau wurde nur in einigen wenigen Dörfern in der Nähe von Wien betrieben. 1946 begann die Produktion von Tiefkühlgemüse, es kam zu einer immer größeren Spezialisierung in der Landwirtschaft. In der „Kornkammer Österreichs” werden heute auf einer Gesamtanbaufläche von ca. 7.000 ha vorwiegend Zuckerrüben, Getreide, Gurken, Kraut, Spinat, Zwiebel, grüne Pflückerbsen sowie der berühmte Marchfelder Spargel angebaut.

Niederösterreich, Marchfeld, Spargelfeld
Marchfeld, Mai 2020
der köstliche Marchfelder Spargel
Foto © bilderreisen.at/Monika Reinthaler

Die intensive landwirtschaftliche Nutzung hat den Grundwasserspiegel und die Wasserqualität stark sinken lassen. Mit dem Bau des Marchfeldkanals hat sich die Situation wieder verbessert. Die Genuss-Region „Marchfeld Gemüse“ besteht aus den (37) Gemeinden Aderklaa, Andlersdorf, Angern a. d. March, Baumgarten, Bockfließ, Breitenstetten, Deutsch-Wagram, Eckertsau, Engelhartstetten, Franzendorf, Fuchsenbigl, Gänserndorf, Gerasdorf, Glinzendorf, Groß-Enzersdorf, Großhofen, Haringsee, Kopfstetten, Lassee, Leopoldsdorf i. Marchfeld, Liomersdorf i. Marchfeld, Mannsdorf a. d. Donau, Marchegg, Markgrafneusiedl, Mühlleiten, Oberhausen Obersiebenbrunn, Orth a. d. Donau, Parpbasdorf, Raasdorf, Rutzendorf, Schönkirchen-Reyersdorf, Strasshof a. d. Nordbahn, Untersiebenbrunn, Weiden a. d. March und Weikendorf. Die Gemüsekultur umfasst über 60 verschiedene Gemüsesarten.

Bodenschätze - Erdöl im Marchfeld

Das Wiener Becken, Prototyp eines tektonischen Einbruchsbeckens, bildet einen ca. 60 Kilometer breiten und 200 Kilometer langen, in nord­westliche Richtung verlaufenden Trog. Die Erdkruste hat hier eine Schwächezone, was sich auch heute noch im Auftreten von Erdbeben und Thermalwasser äußert. Vor ca. 20 Millionen Jahren, nach dem Ende der Gebirgsbildung der Alpen und Karpaten, sank das einst seichte Meeresbecken immer mehr ab. Dadurch kam es zu immer dickeren Überlagerungen mit weiteren eingeschwemmten Sedimenten. Hoher Druck und Temperaturen von 70° bis 270° C führten schließlich zur Bildung von Erdöl und bei noch höherer Temperatur zu Erdgas. Daher findet man im Wiener Becken Erdöl nur bis etwa 3000 Meter Tiefe, Gasfelder aber bis in nahezu 7000 Meter Tiefe.
Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurden im Marchfeld Erdölvorkommen vermutet. Die erste richtige Bohrung fand dann 1934 durch die österreichisch-schweizerische Erdölproduktions Gesellschaft (EPG) in der Gemeinde Gösting statt. Mit einer Tagesproduktion von 30 Tonnen Erdöl erreichte die Quelle erstmals wirtschaftliche Mengen.
Ab 1945 zeigte die Sowjetische Mineralöl­verwaltung (SMV) Interesse an den Vorkommen und richtete Förderstationen ein. 1949 lief die Erschließung des Erdölfelds in Matzen an - das größte Erdölfeld in Mitteleuropa. Mit dem Staatsvertrag 1955 übernahm die Republik Österreich die Förderanlagen. Ab den späten 1990er-Jahren bohrte die OMV hier nach Öl. Derzeit kommt etwa ein Drittel der österreichischen OMV-Jahresproduktion aus dem Marchfeld.
Hotspot der Förderung bestehender Erdöl- und Erdgasvorkommen im Marchfeld sind die Orte Prottes, Matzen und Schönkirchen im Bezirk Gänserndorf. Der Ausschöpfungsgrad liegt bei Erdöl bei 60% und bei Erdgas sogar bei 90%, was international ausgezeichnete Werte sind. Die Fördermenge von jährlich etwa 900.000 Tonnen deckt ca. 8% des österreichischen Mineralölbedarfs.
In den ausgeförderten Gaslagerstätten wird nun Erdgas gespeichert. Österreich könnte in den hier, in Oberösterreich und in Salzburg bestehenenden Lagerstätten fast einen Jahresbedarf vorrätig halten.

Windenergie - Windräder im Marchfeld

Mehr als die Hälfte aller Windräder Österreichs stehen in Niederösterreich - und mehr als 600 davon im Marchfeld. Die Windkraftanlagen in den Marchfelder Gemeinden Gänserndorf, Deutsch-Wagram, Angern an der March oder Prottes prägen das Landschaftsbild. Jedes Windrad muss mindestens 1.200 Meter von bewohntem Gebiet entfernt sein. Dadurch werden sie von der Bevölkerung durchaus positiv wahrgenommen.
Die ersten Anlagen zur Stromerzeugung durch Windkraft - Windmühlen - gab es Ende des 19. Jahrhunderts in Dänemark. 1994 entstand im Marchfeld die erste größere Windkraftanlage Österreichs mit einer Leistung von 150 kW. Untersuchungen hatten ergeben, daß die Windverhältnisse durchaus mit denen an der Nordsee vergleichbar waren.

Marchfeld Geschichte

Römerzeit

Das Marchfeld war schon in der Frühzeit besiedelt, wie bronzezeitliche Funde bei Wagram, Orth an der Donau und Mannsdorf belegen.
In der Römerzeit führte ein Ast der Bernsteinstraße, der Verbindung des Baltikums mit Italien, von Carnuntum durch das Marchfeld nach Aquileia. Die römische Bernsteinstraße genannte Verbindung gehörte zum römischen Straßennetz. Plinius der Ältere (23–79 n. Chr.) berichtet, daß auf dieser Straße Bernstein von der Ostseeküste nach Aquileia transportiert wurde.

Babenberger (976-1246)

In der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts wurde das Marchfeld von den Magyaren beherrscht. Diese werden 955 in der Schlacht auf dem Lechfeld vernichtend geschlagen. Das Marchfeld und die Gegend um Baden („Neumark“, auch: „Ungarische Mark“) kommen ab 966 zur Mark Ostarrichi der Babenberger und zählen somit zu den Kerngebieten Österreichs. Graf Luitpold (ca. 940-994) ist als Leopold I. ab 976 Markgraf von Österreich und somit der erste faßbare historische Herrscherfigur.
Unter Heinrich II. Jasomirgott (1107-1177) entsteht 1156 mit seiner Erhebung in den Herzogstand (Privilegium minus) das Herzogtum Österreich. Der letzte Babenberger, Friedrich II. der Streitbare, fiel 1246 im Kampf gegen die Ungarn an der Leitha. Mit seinem Tod erloschen die Babenberger im Mannesstamm. Erbin wurde seine Nichte Gertrud, die sich zur Durchsetzung ihres Herrschafts­anspruchs mit dem ungarischen König Béla IV. verbündete. Ottokar II. (um 1230-1278), der 1253 seinem Vater Wenzel I. als König von Böhmen gefolgt war, besiegte Béla 1260 bei Groißenbrunn. Dabei fielen die letzten hochfreien Adeligen Österreichs (Grafen von Plain-Hardegg). Damit beherrschte Ottokar Österreich und Steiermark. 1268 gründete er zur Stärkung seiner Macht die Städte Marchegg, Bruck an der Mur, Leoben und Radkersburg.

Habsburger (1278-1918)

Am 26. August 1278 siegt Rudolf von Habsburg (1218-1291, ab 1240 Graf von Habsburg und 1273-1291 römisch-deutscher König) gegen Ottokar in einer der größten Ritterschlachten des Mittelalters. Die Schlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen, genannt die Schlacht auf dem Marchfeld, begründet die 650-jährige Herrschaft der Habsburger-Dynastie.

Die Herrschaft der Habsburger brachte dem Marchfeld jedoch für die nächsten 400 Jahre weder Frieden noch Wohlstand. Bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts bleibt es ein Ort kriegerischer Auseinandersetzungen.
1291 dringen die Ungarn bis gegen Wien vor. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wird das Marchfeld von Überschwemmungen, Eisstößen, Heuschrecken und schließlich auch noch von der Pest heimgesucht. Einfälle der Unter dem Begriff Hussiten werden mehrere reformatorische beziehungsweise revolutionäre Strömungen zusammengefasst, die sich ab 1415 nach der Verbrennung des Theologen und Reformators Jan Hus herausbildeten. Zwischen 1419 und 1436 kam es zu einer Reihe von Auseinandersetzungen und Schlachten, ausgehend vom Gebiet des Königreichs Böhmen.Hussiten verwüsten das Land. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts gerät das Land infolge der vorangegangenen Erbteilungen ins Chaos.

15. bis 18. Jahrhundert

1477 und 1482 zerstört der ungarische König Matthias Corvinus (1443-1490) 40 Orte im Marchfeld.
Mit dem Bau der ersten Wiener Donaubrücke, der Wolfsbrücke, eine Holzbrücke in der Gegend der heutigen Floridsdorfer Brücke, werden 1438 neue Verkehrswege und -möglichkeiten geschaffen. Die Burg Sachsengang am Donauübergang Fischamend-Schönau verliert ihre Funktion und wird zur ruhigen Landburg.
1529 überschreiten die Türken die Donau bei Deutsch-Altenburg und stecken die Schlösser Orth und Marchegg in Brand, beide im Besitz des Grafen Niklas von Salm (1459-1530), dem Verteidiger Wiens.
Im August 1621 verwüsten ungarische Scharen im Zuge des Dreißigjährigen Krieges (1618–48) die Gegend von Zistersdorf. Im April 1645 fallen die Schweden ein und zerstören Schloss Eckartsau. Die Pestepedemie 1679–1682 reduziert die Bevölkerung von 65.000 auf 6.000 Einwohner.
Während der Türkenbelagerung von 1683 plündern und brandschatzen die zum Entsatz Wiens herbeigerufenen Polen Gänserndorf.
1703-1706 erheben sich die Ungarn gegen die Herrschaft der Habsburger. Da sie ihren Kampf als heilige Sache betrachten, werden sie Kuruzen (curuczi = Kreuzfahrer) genannt. Nach Schätzungen werden 80% der Marchfelder Bevölkerung Opfer der Kuruzen-Einfälle. 1712-1714 kommt es zu einer weiteren Pestepedemie.
Mit dem Vertrag von Passarowitz 1718 beruhigt sich die Lage zu Beginn des 18. Jahrhunderts zusehends. Die Familien Schwarzenberg, Kinsky, Palffy und Sonnau lassen im Marchfeld Landsitze bauen oder umbauen. 1725 erhält Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736) von Kaiser Karl VI. Herrschaft und Schloss Obersiebenbrunn für seine Verdienste im Kampf gegen die Türken. Im selben Jahr kauft er Schloss Hof. 1726 erwirbt er die Herrschaft Engelhartsstetten mit Schloss Niederweiden.
Im Kampf gegen die Bodernerosion lässt Maria Theresia um 1770 großangelegte Aufforstungen durchführen: Robinien, Eschen und (angeblich) 98.000 Pappeln werden gepflanzt.

19. und 20. Jahrhundert

1809 wird das Marchfeld Schauplatz zweier bedeutender Schlachten. Am 21./22. Mai 1809 schlagen die österreichischen Truppen unter Erzherzog Carl von Österreich-Teschen (1771-1847) im 5. Koalitionskrieg die französischen Truppen unter Napoleon Bonaparte in der Schlacht bei Aspern/Eßling (Bataille d'Essling). Es ist die erste Niederlage Napoleons auf dem Schlachtfeld und sie beendet seinen Nimbus des Unbesiegbaren.
Am 5. und 6. Juli 1809 jedoch besiegen Napoleons französische Truppen Erzherzog Carl in der Schlacht bei Wagram.
1829 wird die k.k. privilegierte Erste Donaudampfschiffahrtsgesellschaft gegründet. Sie errichtet bei Eckartsau eine eigene Anlegestelle für die kaiserliche Familie.
Am 23. November 1837 nimmt die k.k.a.p. (kaiserlich königlich ausschließlich privilegierte) Kaiser-Ferdinand-Nordbahn den Betrieb zwischen Floridsdorf und Deutsch-Wagram auf. 1839 wird die Strecke bis Gänserndorf, später bis Brünn verlängert. Sie war die erste dampfbetriebene Eisenbahn Österreichs.
Die Marchegger Ostbahn, die zweite wichtige Eisenbahnlinie im Marchfeld, wurde 1870 eröffnet. Sie verbindet Wien mit Marchegg und führt weiter in die Slowakei. Bereits 1848 bestand eine Verbindung Marchegg-Bratislava, die 1850 bis Budapest weitergeführt wurde.
Die Marchegger Nordbahn verläuft wie mit dem Lineal gezogen durch das Marchfeld und weist den längsten völlig geraden Schienenweg Österreichs auf. 2012 wurde beschlossen, die Strecke bis 2023 zweigleisig auszubauen und zu elektrifizieren.

Niederösterreich, Marchfeld, Marchegger Ostbahn
Marchfeld, September 2019
Marchegger Ostbahn bei Lassee
Foto © bilderreisen.at/Walter Reinthaler

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Marchfeld Teil der Sowjetischen Zone, die das Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich nördlich der Donau und östlich der Enns umfasst. Die Marchfeldschlösser werden von den Rotarmisten geplündert und beschädigt.

„… Mehlmann … wies auf die firnisbraunen, goldgerahmten Ölbilder an den Wänden des Stiegenaufganges.
Petrik nickte schweigend.
Es waren ein wenig steife klassizistische und Biedermeier-Porträts. Keine großen Kunstwerke, nur sicher und stilvoll gemalt.
Allen waren die Augen ausgestochen.
«Die Bajonette der Kultura 1945», sagte Mehlmann theatralisch.”
(Gehard FRITSCH, Moos auf den Steinen)

Heute ist das Marchfeld ein Ausflugs- und Naherholungsgebiet für die Bewohner und Besucher Wiens. Am besten lässt es sich mit dem Rad erforschen. Die meisten Schlösser sind renoviert und laden zum Besuch. Beginn (Schloss Jedenspeigen) und Ende (Schloss Eckartsau) der Herrschaft der Habsburger, eines der bedeutendsten Herrschergeschlechter Europas, liegen zeitlich zwar Jahrhunderte, räumlich aber nur wenige Kilometer von einander entfernt. Und nicht zuletzt beherbergt das Marchfeld eines der beeindruckendsten Gesamtkunstwerke des europäischen Barock: Schloss Hof.

Marchfeld, Schloss Hof, Ehrenhofseite
Marchfeld, Schloss Hof, Dezember 2019
Ehrenhofseite
Foto © www.bilderreisen.at/Walter Reinthaler (cc)

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