Buchtipp : Stefan MAIWALD, Meine Bar in Italien. (Rezension)

Stefan MAIWALD, Meine Bar in Italien.

Grado/Friaul/Erzählungen/

 Stefan MAIWALD: Meine Bar in Italien.
Stefan MAIWALD: Meine Bar in Italien. Warum uns der Süden glücklich macht.   Neu 
127 Seiten, ISBN: 978-3-492-32135-8
München: Piper, 2025
Bewertung
Bewertung: 2 Sterne

Rezension

Die italienische Bar ist eine Institution. Wie das britische Pub, das französische Café oder das Wiener Kaffeehaus. Aber es ist auch eine Brücke zwischen dem Norden und dem Süden Italiens. Das eigentlich nur ein geografischer Begriff ist.
Stefan Maiwald ignoriert diese Gegensätze. Er spricht von Grado, einem alten k.k. Sehnsuchtsort, als wäre er typisch fü Italien. Und er beschreibt einige der Gäste von Pinos Bar. Ohne darauf einzugehen, daß sie nur dort so existieren können. Und da das Thema scheints nicht buchfüllend war, fügt er noch seine Entwicklung als Koch italienischer Gerichte und einige Rezepte bei.
Fazit: Das Buch von Stefan MAIWALD wirkt wie eine Auftragsarbeit, der unterwegs das Thema abhanden gekommen ist. Und warum uns der Süden glücklich macht bleibt offen. Na ja...

Wie investieren Italiener? Zuerst sollten wir einen ganz dicken, tiefschwarzen, scharfen Trennstrich ziehen: Der italienische Staat steht wirtschaftlich auf ganz wackligen Beinen und ist berühmt für Missmanagement, Schuldenmachen und Verschwendung. Bei 70 Regierungen in 70 Jahren konnte nie so etwas wie Kontinuität entstehen, außerdem nahmen viele Politiker im Amt mit, was sie konnten - für sich und ihre Freunde, die sie gewählt hatten.
Bei italienischen Privatpersonen ist das aber etwas ganz anderes. Hier wird äußerst umsichtig agiert.

weitere Bücher zu
Grado
Friaul
Erzählungen
Bücher von Stefan MAIWALD

Top