Buchtipp : Jenny COLGAN, Winterträume in der kleinen Buchhandlung. (Rezension)

Jenny COLGAN, Winterträume in der kleinen Buchhandlung.

Weihnachtsbuch/Edinburgh/Schottland/Roman/

 Jenny COLGAN: Winterträume in der kleinen Buchhandlung.
Jenny COLGAN: Winterträume in der kleinen Buchhandlung. Roman.   Neu 
(Midnight at the Christmas bookshop., 2023)
415 Seiten, ISBN: 9783492319126
München: Serie Piper, 2023
Bewertung
Bewertung: 3 Sterne

Rezension

McGredie träumt von der Antarktis, Carmen kämpft für die Buchhandlung, ihre große Liebe Oke forscht im brasilianischen Dschungel, Carmens Schwester Sofia will sie vor die Tür setzen - wird Weihnachten alles gut machen?
Jackson McClockerty will die kleinen traditionellen Läden kaufen, um dort Ramsch an die Touristen zu verhöckern. Er hat auch die kleine Buchhandlung im Auge. Carmen kämpft dagegen an, aber ihr alter Chef McCredie ist nicht ganz abgeneigt. Er will sich seinen Lebenstraum erfüllen und die Antarktis reisen. Aber dazu fehlt ihm das Geld. Und die Buchhandlung wirft nicht genug ab.
Carmen, die mittlerweile ein Jahr bei ihrer erfolgreichen Schwester Sofia wohnt, muß ausziehen. Denn Rudi, der neue Babysitter, wird einziehen. Zum Glück findet Carmen Unterschlupf bei McCredie. Auch wenn es nur eine ungeheizte Dachstube ist - Wohnraum in Edinburgh ist praktisch unerschwinglich.
Carmen kämpft um die Buchhandlung. Sie vergrößert den Verkaufsbereich. Und das Vorweihnachtsgeschäft läuft gut. Auch, weil ein billiger Film gedreht wurde, in dem die Buchhandlung eine Rolle spielte. Weihnachten naht - wird jetzt wieder alles gut?
Fazit: Der Weihnachtsroman von Jenny COLGAN liest sich ein wenig zäh. Eigentlich ist es keine Weihnachtsgeschichte, sondern eine Liebesgeschichte im Verlauf eines Jahres. Und das Ende ist doch ein wenig kitschig - und natürlich zu erwartbar. Na ja, wenn da nicht die Hymne an Edinburg wäre.

In den wichtigsten Straßen des Zentrums breiteten sich neue Geschenkläden voller Ramsch aus wie ein Lauffeuer, wodurch ihr wunderschöner Heimatort zu einer Art Museum für Traditionelles und Plunder wurde, eine Stadt unter einer Glashaube. Aber das wollten sie nun wirklich nicht. Edinburgh musste doch leben, dachte Carmen inbrünstig. Es war nicht nur für Touristen da, sondern auch für die Menschen, die es ihr Zuhause nannten, und die waren schließlich keine Museumskuratoren oder Denkmalpfleger. Ja, natürlich war es ein großes Glück, an einem der schönsten Flecken auf dieser Erde wohnen zu können. Aber er sollte auch eine lebendige Stadt bleiben!

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