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Ausstellung: Axel Hütte: Ferne Blicke (Frankfurt)

[Die Bilder wurden mit Beendigung der Ausstellung aus copyright-Gründen entfernt]

Axel Hütte hat sich wie kaum ein anderer Fotokünstler der Landschaft als Bildmotiv verschrieben.

Aus 81 Landschaftsaufnahmen der DZ BANK Kunstsammlung zeigt nun die Ausstellung „Ferne Blicke“ im ART FOYER eine Auswahl, die Axel Hütte selbst zusammengestellt hat.

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Axel Hütte, Jorge de la Cañana, La Gomera, 2006
Foto © Axel Hütte

Seit den Anfängen ihrer Sammlungstätigkeit vor über zwanzig Jahren begleitet die DZ BANK das künstlerische Schaffen von Axel Hütte. Die im Zeitraum von 1991 bis 2015 entstandenen Werke präsentieren unterschiedliche Schaffensphasen des Künstlers. Die beiden jüngst erworbenen Fotografien „Koyasan-1“ und „Koyasan-2“, sind dieses Jahr in Japan entstanden und werden in dieser Ausstellung zum ersten Mal gezeigt.

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Axel Hütte, Koyasan-1, Japan, 2015
Foto © Axel Hütte

Das umfangreiche Konvolut der Werke von Axel Hütte gibt einen Einblick in 25 Jahre seiner Schaffenszeit. Dabei gewährt der Künstler unverwechselbare ferne Blicke auf neun Länder und vier Kontinente: Brasilien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Portugal, Schweiz und die USA. Sie zeigen wolkenverhangene Gebirgszüge, schwarze Bergformationen, toskanische Hügelpanoramen, bedeutungsträchtige Flussansichten oder auch nebelverhangene Regenwälder – stets menschenleer.

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Axel Hütte, Montevarchi, 1992
Foto © Axel Hütte

Seine malerisch anmutenden Fotografien stehen in der Tradition der italienischen Landschaftsmalerei eines Leonardo da Vinci, der das Sfumato in seinen Gemälden nutzte, um sie in nebligen Dunst zu hüllen und alles mit Weichheit zu umgeben. Axel Hütte verwendet für seine Aufnahmen eine Großbildkamera und schafft damit minutiöse Kompositionen.

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Axel Hütte, Ioánina II, 1995
Foto © Axel Hütte
„Ich spiele mit Bildern, die im Kopf des Betrachters schon angesiedelt sind, die beispielsweise schon in der Malerei aufgetaucht sind. Durch meine Arbeiten wird diese Sichtweise auf eine andere Ebene transformiert” (Axel Hütte)
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Axel Hütte, Ingelheim, 2009. Aus der Serie: Rheingau
Foto © Axel Hütte
„Axel Hütte fügt seine Bilder […] bewusst in den Rahmen der Gattungsbezeichnung „Landschaft“ ein und schreibt ihnen damit einen Modus der Wahrnehmung zu, deren Fokus nicht auf topografische oder geologische oder sonstige materielle Aspekte einer Landschaft ausgerichtet ist, vielmehr auf ästhetische: auf den Akt der Wahrnehmung selbst, den psychophysiologischen Vollzug des Sehens.“ (Prof. Klaus Honnef, Kurator der Ausstellung)

Mit dieser Einzelausstellung beendet die DZ BANK Kunstsammlung ihr Ausstellungsjahr 2015 mit dem Themenschwerpunkt Landschaft.

Axel Hütte (*1951 in Essen) gehört wie Thomas Struth, Candida Höfer, Thomas Ruff, Jörg Sasse und Andreas Gursky zu den prominenten Fotokünstlern, die in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren aus der berühmten Klasse von Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie hervor gegangen sind.

Auf einen Blick

Flagge Deutschland

Axel Hütte: Ferne Blicke (Frankfurt)

ausstellungsbild

ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung
Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage, 60265 Frankfurt
,
Tel. +49 (0)69 7447 99144
[02. Dezember 2015 bis 27. Februar 2016] | beendet

Webseite Ausstellung
Webseite Veranstalter

Themenkontext: Landschaftsfotografie

[Die Bilder wurden mit Beendigung der Ausstellung aus copyright-Gründen entfernt]

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