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Ausstellung: DRIVE IN (Kilchberg)

[Die Bilder wurden mit Beendigung der Ausstellung aus copyright-Gründen entfernt]

Das Auto als Symbol des amerikanischen Traums und dem damit verbundenen Aufstieg der Mittelklasse im 20. Jahrhundert.

Die Bildhalle zeigt in der Gruppenausstellung „DRIVE IN” fotografische Positionen zum Thema Auto.

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Nicolas Dhervillers, Untitled no. 6
115 x 185 cm, Lambda Print
Foto © Nicolas Dhervillers

Als Symbol des amerikanischen Traums und dem damit verbundenen Aufstieg der Mittelklasse im 20. Jahrhundert ist das Auto seit den 50er Jahren in der Fotografie allgegenwärtig – zusätzlich begünstigt durch das Aufkommen der „Street Photography“. Es dient als Transportmittel im Chaos der dicht befahrenen Strasse als auch in der Weite und Leere der Landschaft. Es ist aber auch Rückzugsort, ein Ort der Intimität, in den man sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen kann, in dem Menschen sprechen, essen, schlafen und sich lieben. Ein fahrendes Zuhause.

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Eliott Erwitt, Wyoming, 1954
40 x 50 cm Gelatin Silver Print
Foto © Elliott Erwitt/MAGNUM PHOTOS

Als Eliott Erwitt während und nach der grossen Depression in Amerika Autos als rollende Traumgebilde fotografierte – mit dem ihm eigenen Humor und Sinn für Ironie – war das Auto bereits nicht mehr aus der amerikanischen Kultur und Landschaft wegzudenken. René Burri reiste in den 60ern nach Brasilien, um den Bau moderner Städte zu dokumentieren. Eine seiner bekanntesten Aufnahme „Men on a rooftop, Sao Paulo, 1960“ ist der Blick von einem Dach hinab auf vier männliche Silhouetten, der Feierabendverkehr hinter und unter ihnen ... ein Rauschen in einer fernen Strassenschlucht.

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René Burri, Men on a rooftop, Sao Paolo, 1960
40 x 50 cm, Gelatin Silver Print
Foto © Rene Burri / Magnum Photos

Die Schweizer Fotografin Simone Kappeler reiste 1981 durch Amerika, 30 Jahre nach ihrem Landsmann Robert Frank, und übersetzte ihre Reise fotografisch mit einer Hasselblad-, einer Polaroid-Kamera und billigsten Spielzeug-Fotoapparaten. Sie sah Amerika in Farbe, beeinflusst vom amerikanischen Film und der Fotografie der 60er Jahre. Ihre Serie „Through America“ spiegelt ihre Faszination für ein Land, das sich um die Autokultur herum gebildet und entwickelt hat, so ganz anders als ihr kleines, überschaubares Heimatland.

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Simone Kappeler, Los Angeles,18.7.1981, 1981
80 x 120 cm, Fuji Flex color print
Foto © Simone Kappeler

Für die Fotografie ist das Auto eine mechanische Skulptur mit einer äusseren, ästhetischen Form, die sich im Sucher der Kamera spiegelt. Genau so wichtig aber ist sein Innenleben: ein Raum, in dem sich zwischenmenschliche Szenen abspielen wie im bewegten Theater. Letztendlich ist das Auto Teil einer cinematografischen Bildwelt und als solches Symbol für Geschwindigkeit, Kraft und Freiheit.

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Sam Shaw, Marilyne Monroe und Henry Miller im Auto, New York City, 1957
50 x 33 cm, Silbergelatine Print auf Baryt
Foto © Sam Shaw
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Jason Langer, Central Park South, 1998
60 x 50 cm, Archival Pigment Print
Foto © Jason Langer

Fotografien von René Burri, Chien-Chi Chang, Elliott Erwitt, Leonard Freed, Michael von Graffenried, Claudia Imbert, Simone Kappeler, Jason Langer, Xavier Lambours, Tobias Madörin, Bruno Augsburger, Axel Martens, Inge Morath, Emil Schulthess, Louis Stettner, Sam Shaw, Arthur Tress, Buzz Uzzle, Raffael Waldner, u.v.a.
Kuratiert von Esther Woerdehoff, Paris und Mirjam Cavegn, Bildhalle.

Auf einen Blick

Flagge Schweiz

DRIVE IN (Kilchberg)

ausstellungsbild

Bildhalle
Seestrasse 16, CH-8802 Kilchberg
,
Tel. +41 (0)78 624 30 00
[06. März 2015 bis 30. April 2015] | Mo-Fr 9-17 Uhr (und nach Vereinbarung)

Webseite Ausstellung
Webseite Veranstalter

Themenkontext: Reisefotografie

[Die Bilder wurden mit Beendigung der Ausstellung aus copyright-Gründen entfernt]

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