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ReiseTipps für Unterwegs - Korsika

Wer reist, muß auch Essen und Wohnen. Und will vielleicht auch etwas von der Reise mitbringen - ein Andenken, ein Geschenk für die Daheimgebliebenen oder ein Produkt, das es nur hier gibt.
So werden hier Restaurants und Unterkünfte, die gefallen haben, angeführt. Vor Fallen wird gegebenenfalls gewarnt. Und auf empfehlenswerte Mitbringsel wird hingewiesen.

Unterkunft

Hotel Les Roches Rouges

Das 1912 eröffnete herrschaftliche alte Haus ist weithin sichtbar. Behutsam renoviert, blieb die Weitläufigkeit eines stilvollen Hotels von einst erhalten. Die Zimmer sind groß und sehr schlicht eingerichtet, im Fernsehen gibt es nur französische Programme, aber Bad/WC sind modern und ansprechend.
Im denkmalgeschützten Jugendstil-Speisesaal (Speisekarte) speist man ganz außerordentlich gut.
Es ist ein Ort zum Wohlfühlen und Erholen. Als Gast spürt man immer ein herzliches Willkommen, was nicht zuletzt an Madame la Directrice, Madeleine Dalakupeyan, der Eigentümerin und Seele des Hauses, liegt.

Hotel Les Roches Rouges

Blick auf das Hotel Les Roches Rouges von Piana

Hotel Les Roches Rouges Rückseite des Hotels Haupteingang des Hotels Lobby des Hotels Jugendstil-Speisesaal Jugendstil-Speisesaal Jugendstil-Speisesaal Terasse Terasse" Terasse Terasse

 

Preise: DZ ab € 75, 5-Bett € 135; Frühstück € 10/pP; 3-Gang-Menü € 25 - 38 (Halbpension bringt keinen Vorteil); geöffnet Apr. - Okt., kein Mindestaufenthalt. [Stand: 05/2004]

Adresse: 20115 Piana (von Porto kommend am Ortsanfang rechts)
Telefon: +33 4 95 278181
Fax: +33 4 95 278176
eMail: hotellesrochesrouges@wanadoo.fr
Internet: Les Roches Rouges (nur französisch)

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Spezialitäten

Korsisches Bier

Seit 1995 wird auf Korsika Bier gebraut. Das erste Bier war das Pietra. Inzwischen ist es auf der Insel gut etabliert und in praktisch jedem Lokal erhältlich. Die Pietra-Familie wurde wenige Jahre später um ein Weizenbier mit Macchia-Kräutern (Colomba) und ein blondes Bier (Serena) ergänzt. Alle drei Biere werden in der Brauerei Brasserie Pietra gebraut, die auch besichtigt werden kann.
Leider kann man diese Biere außerhalb Korsikas praktisch nirgends kaufen. Eine Ausnahme bilden die grösseren Coop-Filialen in der Schweiz, in denen Pietra angeboten wird.
Hinweis: Nun sind die Biere Pietra und Colomba auch in Wien erhältlich:
Un jour en France, Westbahnstraße 9, 1070 Wien, Telefon: +43 664 447 53 64, Webseite
AmmersinO Getränkeshop Hietzing, Speisingerstrasse 31, 1130 Wien, Telefon (01) 804 4200, Webseite (nur Pietra)

Pietra

Bieretikett Pietra

Ein handgebrautes Bier aus einer Mischung von ausgewählten Malzen und dem Mehl von korsischen Kastanien. Das eher dunkle Bier schmeckt herb und vollmundig und ist, wenn man nur den Einheitsbiergeschmack kennt, vielleicht gewöhnungsbedürftig. Es ist seit 1996 am Markt.

Serena

Bieretikett Serena

ist ein helles untergäriges Malzbier mit 5° Stärke. Der luftige Schaum und der leicht bittere Geschmack machen es zu einem Durstlöscher. Es ist seit 1998 am Markt.

Colomba

Bieretikett Colomba

Colomba ist ein traditionell handgebrautes, nicht pasteurisiertes Weizenbier. Verfeinert mit Kräutern und aromatischen Blumen aus der heimischen Vegetation besitzt Colomba Bière Blanche ein besonders erfischendes Aroma. Colomba ist ungefiltert und trüb. Duft und Aromen erhält das Bier aus der korsischen „Maquis”, der berühmten Wildsteppe Korsikas. Die Mischung aus Kräutern und Blumen wird in einem Tee-Ei aufgesetzt und während des Brauprozesses in den Bottich gehalten. Es ist seit 1999 am Markt.

Corsica Cola

Corsica Cola

Seit 2003 wird dieses Getränk aus Wasser, Zucker, Limetten-, Zimt-, Ingwer- und Nelkenextrakten in der Brasserie Pietra hergestellt.
Der Ursprung des Getränks geht aber weiter zurück. 1870 erfand der korsische Chemiker Angelo Francesco Mariani aus Pero Casevecchie in der Nähe von Bastia einen speziellen Trunk: 60 Gramm feinster peruanischer Coca-Blätter, vermischt mit einem feinen Tropfen aus Bordeaux. Er lies das Gemisch 10 Stunden lang ziehen und nannte es Vin Mariani. Schon bald war sein bewusstseinserweiterndes Getränk auf der ganzen Welt bekannt und beliebt - nicht nur die Päpste Leo XIII. und Pius X. genossen es, sondern auch der Zar von Russland, Thomas Edison, Émile Zola, H. G. Wells und viele andere.
Anfang des 20. Jahrunderts wurde der Vin Mariani in Frankreich verboten. Den Amerikaner John Stith Pemberton aus Atlanta (Georgia) inspirierte er zur Erfindung des Coca Cola: Ein zuckerhaltiges Getränk mit Coca-Extrakten - die heute natürlich nicht mehr enthalten sind.
So kam Coca Cola von Korsika in die USA, verbreitete sich über die ganze Welt und kehrte als Corsica Cola wieder nach Korsika zurück.
Geschmacklich ist es dem Coca Cola ähnlich, wirkt jedoch gehaltvoller mit angenehm karameliger Süße.

Korsischer Schinken

Der Feinkosthändler „Meinl am Graben” in Wien führt einen ausgezeichneten korsischen Schinken mit Schafkäse. Einfach köstlich!

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CREPAC - Nachhaltigkeit auf Korsika

CREPAC

Um den Besuchern Korsikas die natürliche Schönheit der Insel und ihre Produkte zugänglich zu machen, haben sich verschiedene Hersteller regionaler Produkte zu dem Gemeinschaftsprojekt „CREPAC” (Outil de Promotion des Produits Agricoles et Agro Alimentaires, de Métiers et des Territoires Corses/Regionales Komitee für landwirtschaftliche Entwicklung und Förderung auf Korsika) zusammengeschlossen und eine Route der "authentischen Sinne" zusammengestellt.
Die Landwirte, Viehzüchter, Gastwirte leben in überschaubaren Strukturen von der Qualität ihrer Produkte und stehen auch dafür ein. Die Rohstoffe, die sie verwenden, haben zumeist keine langen Wege: Sie kommen aus dem Garten, dem Stall, vom Feld, aus dem Wald. Die Philosophie der Herstellung von regionalen Spezialitäten vermittelt sich umso besser, je mehr man über den Produzenten weiß.

LinkTipps

ORF Ambiente - Von der Kunst des Reisens. Entlang der „Route der authentischen Sinne” durch Korsika
Kulinarische Reiserouten - Produzenten, Lebensart und Bodenständiges entdecken

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