LeseTipp: Kjetil TRY, Und ewig währt die Hölle.

Norwegen/Krimi/

 Kjetil TRY: Und ewig währt die Hölle. Kjetil TRY: Und ewig währt die Hölle.
(Frels oss fra det onde., 2011)
351 S, ISBN: 978-3-499-25832-9
rororo 25832
Reinbeck: Rowohlt TB-Verlag, 2011

Bewertung
Bewertung: 4 Sterne

Rezension

Die Spuren der Vergangenheit.
Im winterlichen Oslo wird die Bosnierin Nadija auf besonders grausame Weise ermordet. Sie scheint keine Feinde gehabt zu haben, aber über ihre Herkunft ist wenig zu erfahren. Und sie hatte Kontakt mit dem Betreiber eines Billardsalons, ebenfalls Bosnier und nicht ganz astrein.
Kommissar Lykke und sein Team sind ratlos, als eine zweite junge Frau, Lakshmi Singh, auf diesselbe Art ermordet wird. Sie hatte indische Wurzeln, sodaß sich der Verdacht nach rassistisch bedingten Taten entwickelt. Und sie hatte eine Verabredung mit einem Mann von einer Kontaktbörse für den Abend ihres Todes. Auch Nadija war bei dieser Kontaktbörse. Treibt sich hier vielleicht ein rassistischer Mörder herum?
Fazit: In seinem zweiten Roman - mehr leider bisher nicht auf Deutsch erschienen - befasst sich Kjetil Try mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, die durchaus auch in Norwegen auftreten. Aber auch die Schatten aus dem Krieg beim Zerfall Jugoslawiens sind immer noch vorhanden.

Es war nicht das erste Mal, dass Breiby ihm eine Abreibung verpasst hatte, aber diesmal ärgerte er sich mehr als sonst. Darüber, dass Politik und Taktik anscheinend wichtiger waren als gute Polizeiarbeit. Es war nämlich nicht der Kuhhandel mit Fadil, der die Polizeidirektorin aus der Fassung gebracht hatte, solche Absprachen wurden andauernd gemacht. Es war der Artikel im Dagbladet.

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