LeseTipp: Rodrigo MOYA [u.a.], Cuba mia.

Cuba/Rodrigo Moya/Reisefotografie/Bildband/

 Rodrigo MOYA [u.a.]: Cuba mia. Rodrigo Moya. 1964. Rodrigo MOYA [u.a.]: Cuba mia. Rodrigo Moya. 1964.
125 S., ISBN: 978-84-85736-44-7
KM 13.774
Barcelona: Casa Amèrica Catalunya, 2008

Bewertung
Bewertung: 5 Sterne

Rezension

Die rund 120 schwarz/weiß-Fotos des mexikanschen Fotografen Rodrigo Moya geben einen Einblick in das Alltagsleben in Cuba, fünf Jahre nach der Revolution. Moya gelingt es, berührende Momente eines noch im Umbruch und Aufbau befindlichen Landes und seiner Menschen festzuhalten: so etwa die Bilder Lernender in einer improvisierten Schule in der Sierra Maestra im Zuge der Alphabetisierungskampagne; der Bau einer Straße, wo der Elan die fehlenden technischen Hilfmittel ersetzt; Bauernfamilien mit ihren Kindern, die eine Chance auf eine Zukunft haben; das Bild der blonden, etwas verlegen lächelnden Milizionärin; Vilma Espín, Raúl Castro und Che Guevara anlässlich der Feiern zum 5. Jahrestag der Revolution in Santiago de Cuba. Und natürlich nicht zu vergessen die Bilderserie mit Che Guevara im Industrieministerium.
Aus verschiedenen Gründen konnte die Aufnahmen nicht schon 1964 publiziert werden, sondern wurden anlässlich der 50. Jahrestages der Revolution in Cuba eher zufällig wiederentdeckt und der Öffentlichkeit präsentiert.
Fazit: Berührende Einblicke in ein Cuba, in dem die Revolution noch nicht erstarrt war. Daß das Buch nur auf Spanisch erhältlich ist, ist bedauerlich, aber - die Bilder sprechen für sich.

¿ Qué ocurre cuando las víctimas históricas triunfan por una vez y la fotografía celebra el triunfo de los desposeídos? (Pepe Baeza)
[Was passiert, wenn die notorischen Opfer der Geschichte ein Mal triumphieren - und die Fotografie diesen Triumph der Besitzlosen feiert?]

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