LeseTipp: A. G. RIDDLE, Das Atlantis-Gen.

Antarktis/Thriller/

 A. G. RIDDLE: Das Atlantis-Gen. A. G. RIDDLE: Das Atlantis-Gen.
(The atlantis gene. The origin mystery, book one., 2013)
640 S., ISBN: 978-3-453-53475-9
Atlantis-Trilogie 1
München: Heyne, 2015

Bewertung
Bewertung: 1 Sterne

Rezension

Die Geheimnisse der Antarktis.
Dem unter einer vier Kilometer dicken Eisdecke liegenden Kontinent Antarktika werden viele Mythen zugeschrieben. Als er noch ein Teil des Urkontinents Godwana und eisfrei war, soll dort eine hochentwickelte Zivilisation vor den uns bekannten existiert haben, die dann vor 70.000 Jahren unterging - Atlantis? Und diese soll an den Homo sapiens ein Gen weitergegeben haben, das ihn an die Spitze der Evolution brachte: das Atlantis-Gen.
Ein geheimnisvoller, offenbar allmächtiger Großkonzern namens Immari sucht nach diesem Gen, um damit einen neuen Menschentyp zu schaffen. Die Geheimorganisation Clocktower will das verhindern, wird aber von Immari-Truppen angegriffen und beinahe aufgerieben. Praktisch nur der Agent David Vale überlebt. Gemeinsam mit der Leiterin eines Zentrums für Autismusforschung Kate Warner, die unbewußt dieses Gen gefunden hat, kämpft er weiter.
Fazit: Absurd, realitätsfremd, übersteigert, eine Mischung aus James Bond und Superman. David und Kate überleben praktisch alle Versuche, sie zu beseitigen. Dazu gibt es ein Forschungszentrum im Autonomen Tibet, das sehr amerikanisch wirkt, einen Mönch in einem versteckten Kloster ebenfalls in Tibet, der ein geheimnisvolles Tagebuch aufbewahrt, das wohl der Schlüssel zu vielen Rätseln ist. Und dazu gibt es natürlich noch ein deutsches U-Boot aus der Nazi-Zeit. Für alle, die derart überdrehte Geschichten mögen (für die gibt es noch zwei weitere Bände), ansonsten ein Schmarrn. 1 Stern für die Spannung, die teilweise vorhanden ist.

Clocktower war die geheime Antwort der Welt auf den nichtstaatlichen Terror: eine nichtstaatliche Antiterroreinrichtung. Kein Papierkram. Keine Bürokratie. Nur Gute, die Böse töteten. Ganz so einfach war es zwar nicht, aber Clocktower kam diesem Ziel näher als irgendeine andere Organisation.
Clocktower war unabhängig, apolitisch, undogmatisch und vor allem äußerst effizient. Aus diesem Grund unterstützten Geheimdienste aus aller Welt die Organisation, obwohl sie fast nichts über sie wussten. Niemand wusste, wann sie gegründet worden war, wer sie führte, wie sie finanziert wurde oder wo sich das Hauptquartier befand.

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