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Ausstellung: Weltreise. Forster - Humboldt - Chamisso - Ottinger (Berlin)

[Die Bilder wurden mit Beendigung der Ausstellung aus copyright-Gründen entfernt]

Ulrike Ottinger folgte den Spuren des Dichters und Naturwissenschaftlers Adelbert von Chamisso an einige Küsten rund um die Beringsee.

Die Staatsbibliothek zu Berlin zeigt die Ausstellung „Weltreise” der Berliner Künstlerin Ulrike Ottinger.

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Ulrike Ottinger, Landschaft bei Yanrakynnot
Foto © Ulrike Ottinger

Was war – was ist. Zwischen diesen zeitlichen Polen bewegte sich die Berliner Künstlerin und Filmemacherin Ulrike Ottinger während ihrer großen Reise im Sommer 2014 zur Inselkette der Aleuten (Alaska/U.S.A.) und in die am weitesten östlich gelegenen Regionen Russlands, nach Kamtschatka und Tschukota. Von dort brachte sie neben Filmen, Fotografien auch das Konzept für die Ausstellung „Weltreise“ mit, die seit heute dem Publikum offensteht. Für die Ausstellung wurde ein in dunklem Blau gehaltenes Zelt errichtet, dessen Dach die Weite und Tiefe des Sternenhimmels und dessen Boden die Meeresoberfläche imaginieren lassen. Auf vier Großleinwänden werden 960 Minuten Film gezeigt, die mit den mehr als 70 Autographe, Tagebücher und Objekte u. a. von James Cook, Johann Reinhold Forster, von Alexander von Humboldt, Adelbert von Chamisso, Charles Darwin und Johann Gottfried Herder aus dem Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin und mit den Dreh-, Foto- und Reisetagebücher von Ulrike Ottinger im Dialog stehen.

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Ulrike Ottinger, Inahpak, Lager der Meeresjäger
Foto © Ulrike Ottinger

Die Ausstellung entwickelte Ulrike Ottinger aus ihrem Projekt, 200 Jahre, nachdem der Dichter und Naturwissenschaftler Adelbert von Chamisso (1776-1838) die Welt bereiste, auf seinen Spuren Sibirien, Kamtschatka und die Aleuten aus heutiger Sicht neu zu entdecken und filmisch festzuhalten.
Ulrike Ottinger schlägt den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart u. a. auch damit, dass sie die Tradition des ausführlichen Berichtens von Reisen anhand von Erzählungen, Zeichnungen, Modellen oder Messtabellen mit den modernen Mitteln des Films und der Fotografie fortsetzt.

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Ulrike Ottinger, Landestelle bei Anadyr, Tschukota
Foto © Ulrike Ottinger

Die Filmaufnahmen und Reisenotizen Ulrike Ottingers treffen in der Ausstellung auf historische Dokumente berühmter Weltreisender des 18. und 19. Jahrhunderts. Aus der Konfrontation der zeitgenössischen filmischen Beobachtungen der Künstlerin mit einzigartigen historischen Handschriften aus der Staatsbibliothek und Objekten aus den Beständen des Ethnologischen Museums, des Museums für Naturkunde und des Botanischen Museums entsteht eine spannungsreiche Erzählung, die von den ersten Vorbereitungen einer Expeditionsreise bis zur Rückkehr der Reisenden reicht. Ihre Erkenntnisse, Eindrücke und Ideen spannen den Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Im Zentrum der Ausstellung stehen daher neben den Filmen die Tagebücher, Briefe und Zeichnungen Alexander von Humboldts, Reinhold Forsters, Adelbert von Chamissos und Ulrike Ottingers.

Auf einen Blick

Flagge Deutschland

Weltreise. Forster - Humboldt - Chamisso - Ottinger (Berlin)

ausstellungsbild

Staatsbibliothek zu Berlin
Haus Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin-Tiergarten
,
Tel. +49 (0)30 266 435100
[02. Dezember 2015 bis 27. Februar 2016] | beendet

Webseite Ausstellung
Webseite Veranstalter

Themenkontext: Landschaftsfotografie, Reisende

[Die Bilder wurden mit Beendigung der Ausstellung aus copyright-Gründen entfernt]

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