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Ausstellung: René Groebli - Early Work (Kilchberg)

[Die Bilder wurden mit Beendigung der Ausstellung aus copyright-Gründen entfernt]

René Groebli, der «Missing Link» in der Geschichte der modernen Schweizer Fotografie.

Die Bildhalle präsentiert die frühen Arbeiten des Schweizer Fotografen René Groebli.

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René Groebli, London (Nr. 1202), 1949
© René Groebli

René Groebli ist das fehlende Bindeglied der Schweizer Fotogeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er vereint das Romantische in der Fotografie mit dem Visionären des Technikers, des Modernisten. Seine entscheidenden Publikationen sind Jahre früher entstanden als jene von Robert Frank. In der Kraft ist er ihm ebenbürtig, in der Wirkung ist Groeblis Werk erst zu entdecken. Mit Überraschungen ist zu rechnen.

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René Groebli, The Eye of Love (Nr. 532), Liegender Akt, 1952
© René Groebli
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René Groebli, Haile Selassie (Nr. 607), 1952
© René Groebli

René Groebli (* 9. Oktober 1927 Zürich/Schweiz) besuchte ab 1946 die Fachklasse für Fotografie von Hans Finsler an der Kunstgewerbeschule Zürich. Zwischen 1946 und 1948 absolvierte er eine Ausbildung zum Dokumentarfilm- Kameramann. Als Reportagefotograf führte er Aufträge für die Schweizer Zeitschrift «Die Woche», später für die Londoner Agentur «Black Star» in Afrika und im Nahen sowie Mittleren Osten aus.
Den Fotojournalismus gab er nach kurzer Zeit auf und gründete Mitte der 1950er Jahre ein eigenes Fotostudio für Werbe- und Industriefotografie. Groebli spezialisierte sich auf die Farbfotografie und experimentierte mit dem Dye-Transfer-Verfahren.
Ab den frühen 1980er Jahren führte er keine kommerziellen Aufträge mehr aus, sondern widmete sich wieder seinen freien künstlerischen Essays in Schwarzweiss.

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Begleitpublikation/­Ausstellungskatalog

René GROEBLI: Early workRené GROEBLI: Early work. 1945-1955.
153 Seiten, ISBN 978-3-906822-00-6
Zürich: Sturm & Drang, 2015

Early Work zeigt zum ersten Mal Groeblis Frühwerk, entstanden 1945-1955. Die Zeitreise beginnt in Zürich, wo Groebli (*1927) ab 1946 die Kunstgewerbeschule besuchte. Kapitel sind neben seiner ersten Arbeit im Landdienst frühe Aufnahmen aus Zürich, Paris, London, Ägypten, Portraits (Chaplin, Brassai, Frank) und die mittlerweile zu Klassiker avancierten Serien "Magie der Schiene" und "Das Auge der Liebe". Das Buch bietet Einblick in die frühe Entwicklung des international bekannten Fotografen. [Verlagstext]

Auf einen Blick

Flagge Schweiz

René Groebli - Early Work (Kilchberg)

ausstellungsbild

Bildhalle
Seestrasse 16, CH-8802 Kilchberg
,
Tel. +41 (0)78 624 30 00
[18. März 2016 bis 28. Mai 2016] | beendet

Webseite Ausstellung
Webseite Veranstalter

Themenkontext: Fotojournalismus

Ausstellungs-Tipp: René Groebli, Kriens (28.02.-17.04.2016)

[Die Bilder wurden mit Beendigung der Ausstellung aus copyright-Gründen entfernt]

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