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Ausstellung: Gegenlicht. Kurt Blum - Das fotografische Werk, Winterthur
Kurt Blum, Winterthur (Zürich)

Gegenlicht. Kurt Blum - Das fotografische Werk
Fotostiftung Schweiz
Grüzenstrasse 45, CH-8400 Winterthur (Zürich), Tel. +41 52 234 10 30
[09. Juni 2012 bis 14. Oktober 2012] | beendetWebseite Ausstellung
Webseite Veranstalter
Themenkontext: Fotojournalismus
Kurt Blum kämpfte für die Anerkennung der Fotografie als eigenständiges Medium
Kurt Blum (1922-2005) gehört zur Avantgarde der Schweizer Fotografie der Nachkriegszeit. Neben zahlreichen Reportagen für illustrierte Zeitschriften schuf er ab den 1950er Jahren immer auch freie künstlerische und experimentelle Arbeiten, die er in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen präsentierte. Schwerpunkte in seinem Schaffen sind die ab den späten 1940er Jahren entstandenen Künstlerporträts (erstmals 1994 unter dem Titel „Au milieu des artistes” publiziert), grössere Werkgruppen zu den Themen Tanz und Oper („J'aime l'Opéra”, 1962) sowie eine intensive fotografische und filmische Auseinandersetzung mit Industrie und Arbeit (als Buch mit dem Titel „Lebendiger Stahl”, 1960). Über das Dokumentarische hinaus suchte er den subjektiven Ausdruck, den atmosphärisch dichten Augenblick, den bewusst gestalteten fotografischen Abzug.
- Kurt Blum, Twist, New York 1962
Foto © Kurt Blum / Fotostiftung Schweiz

Die Ausstellung „Gegenlicht. Kurt Blum - Fotografien” zeigt fast ausschliesslich Vintage-Abzüge, darunter auch eine Reihe von grossformatigen Ausstellungsabzügen, die Blum 1955 für die Ausstellung „Photographie als Ausdruck” im Helmhaus Zürich produziert hat. Daneben geben Kontaktabzüge, Buchmaquetten und andere Dokumente einen vertieften Einblick in das Kurt Blum-Archiv, das seit 2008 von der Fotostiftung Schweiz betreut wird.
- Kurt Blum, Stahlwerk Cornigliano, Genua, 1959
Foto © Kurt Blum / Fotostiftung Schweiz

Begleitpublikation/Ausstellungskatalog
GASSER, Martin [Hrsg.]: Gegenlicht. Kurt Blum - Fotografien.
192 S ISBN: 978-3-85791-671-7
Zürich: Limmat, 2012
Der in Bern geborene Kurt Blum (1922-2005) gehört zu den herausragenden Schweizer Fotografen der Nachkriegszeit. Neben Reportagen für illustrierte Zeitschriften schuf er ab den 1950er-Jahren immer auch freie künstlerische Arbeiten, die er in Ausstellungen und Büchern präsentierte. Schwerpunkte in seinem Schaffen sind die ab den späten 1940er-Jahren entstandenen Künstlerporträts, grössere Werkgruppen zu den Themen Tanz und Oper sowie eine intensive fotografische Auseinandersetzung mit Industrie und Arbeit. Zwar ehrte ihn der Kanton Bern 1983 mit dem «Grossen Preis für Fotografie und Film», doch eine umfassende Gesamtschau seines fotografischen Werkes kam Zeit seines Lebens nie zustande. Die gilt es nun mit einem Buch der Fotostiftung Schweiz, das auf der detaillierten Aufarbeitung des fotografischen Nachlasses von Kurt Blum beruht, nachzuholen. [Verlagstext]

